
von Ulli Wittich-Großkurth
Die Keramikern Ulli Wittich-Großkurth (*17.6.1932) absolvierte von 1947–1950 eine Töpferlehre bei Walter Gebauer in Bürgel (Thüringen) und studierte anschließend an der Fachschule für angewandte Kunst Erfurt. 1954 legte sie die Meisterprüfung ab und gründete drei Jahre später in Jena eine eigene Werkstatt.
Wittich-Großkurths vielseitiges Schaffen reicht von der Gefäßkeramik über die Gefäßplastik bis hin zur freien keramischen Plastik. Die frühen Werke sind von schlichter, fast strenger Form. Die Oberflächen sind häufig mit Ritz-,
Kerb-, Stempel- oder Auflagedekoren versehen. In den späten 1970er Jahren fand sie zu einem üppig verspielten Stil.
Diese kleine Auswahl von Arbeiten Ulli Wittich-Großkurths im Bestand des Museums wird anlässlich ihres 80. Geburtstages gezeigt.
aus der Sammlung Giorgio Silzer
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