Ständige Ausstellungen
Schmuckkästchen Elias Geyer, Leipzig, zwischen 1590 und 1592 Silber, vergoldet, Perlmutt, Bergkristall

Antike bis Historismus

- eröffnete Ende 2007 -

Der erste, den älteren Sammlungsteilen gewidmete Rundgang ist als gattungsübergreifende, kunst- und kulturhistorisch orientierte Inszenierung angelegt, die in ihrer Grundstruktur längere Zeit Bestand haben soll.
Zu den Höhepunkten des rund 2000 qm umfassenden Ausstellungsrundgangs zählen neben einer begehbaren Vitrine mit italienischen Majoliken der Renaissance drei historische Raumausstattungen. Einmalig im musealen Kontext – die Refektoriumsvertäfelung aus dem Kloster Cori nahe Rom. Von exotischer Schönheit – die erstmals öffentlich präsentierte Wandbespannung mit Chinesendarstellungen aus dem Rittergut Zehmen bei Leipzig und schließlich ebenfalls durch langjährige Restaurierung wiedererstanden – der Römische Saal aus dem Herrenhaus von Eythra, einem der Orte, die dem Braunkohlenabbau rund um Leipzig zum Opfer fielen.
Beziehungen zur sächsischen und zur Leipziger Geschichte spielen in allen drei Rundgängen eine besondere Rolle. So sind im ersten Rundgang unter vielen anderem Kunstwerke aus dem Leipziger Ratsschatz und aus dem der alten Ratsbibliothek angeschlossenen Kunst- und Raritätenkabinett zu sehen. Möbel aus führenden Leipziger Werkstätten, Keramiken, Porzellane, Gläser, Gold- und Silberschmiedearbeiten zeugen von der Meisterschaft sächsischer Künstler und Handwerker.

Ausstellungsgestaltung: Detlef Lieffertz und Heinz-Jürgen Böhme, Leipzig

 

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Den Ausstellungsplan finden Sie hier.

Asiatische Kunst

Impulse für Europa

- eröffnete Anfang 2010 -

Zu den Glanzstücken dieses Ausstellungsbereiches zählt neben anderen zahlreichen seit Jahrzehnten nicht mehr zugänglichen Einzelobjekten ein kostbarer Koromandel-Lackschirm aus China.
Der rund 300 qm große Ausstellungsbereich mit Objekten der asiatischen Kunst auf der Galerie der Pfeilerhalle und in zwei angrenzenden Räumen stellt das Bindeglied zum dritten Rundgang der Ständigen Ausstellung dar.

Ausstellungsgestaltung: Detlef Lieffertz und Heinz-Jürgen Böhme, Leipzig

Den Ausstellungsplan finden Sie hier.

 

Jugendstil bis Gegenwart

- Eröffnung geplant für Ende 2011 -

Im Obergeschoss werden ausgewählte Sammlungsbestände vom Jugendstil bis zur Gegenwart präsentiert. Besonderes Gewicht haben Werke aus den 1920er und 1930er Jahren, die zu einem großen Teil auf den damals legendären Grassimessen (www.grassimesse.de) erworben wurden und damit einen unverwechselbaren, in seiner „Zeitzeugenschaft“ einmaligen Sammlungsbestand darstellen. Einen besonderen Akzent wird der Nachbau des Messestandes für die Vereinigten Lausitzer Glaswerke Weißwasser von Lilli Reich für die Grassimesse aus dem Jahr 1936 setzen.

Im Erdeschoss setzt sich der Rundgang mit Objekten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart fort. Die Vielzahl der Objekte bedingt hier im Unterschied zu den anderen Rundgängen der Ständigen Ausstellung eine auf größere Flexibilität orientierte Präsentation.