18.04. – 29.09.2019
Bauhaus_Sachsen

Ein „Bauhaus Leipzig“ hätte es tatsächlich geben können. Denn bevor die Avantgarde-Schmiede Dessau verlassen musste, wurde auch über einen Wechsel in die Messestadt verhandelt. Letztlich erfolglos. Doch der Messeplatz Leipzig war seit 1923 für das Bauhaus enorm wichtig. Sowohl auf den Grassimessen wie auch in den Hallen der Mustermesse fanden die Bauhäusler ihr Podium für die jeweils neuen Gestaltungsideen. Die sächsische Industrie erwies sich als potenter Partner für die Schule. Bauhaus-Typographie und -Bildästhetik fanden Eingang in sächsische Verlagsprodukte. In der modernen Architektur Sachsens hinterließ das Bauhaus prägnante Spuren. Kunstgalerien und Museen in Dresden, Chemnitz und Leipzig stellten die Werke der Bauhausmeister aus.


Die Ausstellung geht diesen Verbindungen und dem Wirken der in Sachsen gebürtigen und tätigen Bauhäuslern nach.

Fenstergestaltung für das Grassimuseum von Josef Albers (1926/27)
Weinkanne von Christian Dell, Bauhaus Weimar (1922)