31.03. - 02.07.2017
PARIS 1937
Weltausstellung

Eine Zusammenarbeit mit Studierenden des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Leipzig

Vor 80 Jahren fand in einer politisch brisanten Zeit in Paris die Weltausstellung statt. Das Museum präsentiert in den Vitrinen im Museumesfoyer eine kleine Auswahl von Stücken, die im Deutschen Pavillon vertreten waren und prämiert worden sind.
Begleitend zur Ausstellung wird vom 25. – 26.06.2017 eine öffentliche Tagung zum Thema „Formgebung im Nationalsozialismus“ stattfinden. Die Anmeldung ist bis zum 04.06.2017 unter michael.lingohr@uni-leipzig.de möglich.
Tagungsort und Zeit:
25.06. 13.30 – 20.30:
Institut für Kunstgeschichte, Wünschmanns Hof, Dittrichring 18-20, Raum 5/15
26.06. 10.00 – 17.00:
Grassi Museum für Angewandte Kunst, Pfeilerhalle

Referentenliste:
Dr. Gabriella Cianciolo (München): „Wunder aus Glas“. Mosaik und Glasmalerei im Nationalsozialismus und der heutige Umgang mit einem schwierigen Erbe
Dr. Ruth Heftrig (Halle/Saale): Zielgruppenmarketing. Die Burg Giebichenstein 1933–1945
Mag. Dr. Ingrid Holzschuh (Wien): Das Wiener Kunsthandwerk im Nationalsozialismus
Dr. des. Christian Lechelt (Fürstenberg): Ideologische Umdeutung von Porzellanentwürfen aus der Zeit der Weimarer Republik im Nationalsozialismus
Kristina Lemke, M.A. (Marburg): Dr. Paul Wolff: eine Fotografenkarriere im Nationalsozialismus
PD Dr. Michael Lingohr (Leipzig): Formgebung – zur Einführung; Sonderfall NS-Zeit? Methodische Überlegungen zur Erforschung der materiellen Kultur
Dr. Gudula Mayr (Jesteburg): Johann Bossards „Eddasaal“ (1932-1935) in Jesteburg – ein Beitrag zu einer „germanischen Renaissance“
Felix Steffan, M.A. (München): Über die Bedeutung regionaler Kunstszenen im Dritten Reich. Das Künstlersozialgefüge Rosenheims zwischen Tradition und Propaganda
Marlen Topp, M.A. (Berlin): Reichsmarschall Göring und die französische Porzellanmanufaktur Sèvres – ein unbekanntes Kapitel nationalsozialistischer Repräsentationspolitik zwischen 1940 und 1944
Renate Voget, M.A. (Köln): Halbschatten und Unschärfen: Förderung kommunistischer Künstler im Nationalsozialismus am Beispiel von Fritz Cremer
Christoph Wowarra (Stuttgart): Das Kunsthandwerk auf den Architektur- und Kunsthandwerkausstellungen 1938 und 1939 in München

Das ausführliche Tagungsprogramm können Sie hier herunterladen.