24.11.2016 - 01.01.2018
GOTTES WERK UND WORT VOR AUGEN
Kunst im Kontext der Reformation

Am 31.10.2017 jährt sich der Thesenanschlag Martin Luthers zum 500. Mal. Vor dem Hintergrund des Reformationsjubiläums lädt das Museum seine Besucher dazu ein, in der Dauerausstellung „Antike bis Historismus“ präsentierte Objekte im historischen Kontext der Reformation neu zu entdecken. Dabei handelt es sich um Skulpturen, Werke der Goldschmiedekunst, keramische Arbeiten, Medaillen und Plaketten, die einen Bezug zur Reformation oder dem Zeitalter der Konfessionalisierung aufweisen. Daneben werden temporär in der Ständigen Ausstellung Grafiken und weitere Exponate, die im Zusammenhang mit Reformations-Jubiläen vergangener Jahrhunderte gefertigt wurden, präsentiert.
Sämtliche Objekte mit Bezug zur Reformation werden durch Informationen gesondert erschlossen und in den Vitrinen optisch hervorgehoben.

Martin Luther veröffentlichte 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasshandels am 31. Oktober 1517. Dieser berühmte „Thesenanschlag“ gilt bis heute als Beginn der Reformation. Es folgte eine Bewegung, die die Menschen nicht nur in Deutschland, sondern auch in ganz Europa nachhaltig beeinflusste und weltweit bis heute Spuren hinterließ. Kaum ein Lebensbereich blieb von der Reformation unberührt – sie prägte neben Kirche und Theologie auch Musik und Kunst, Wirtschaft und Soziales, Sprache und Recht. Ende Oktober 2017 jährt sich der Thesenanschlag Luthers zum 500. Mal. Aus diesem Anlass werden zahlreiche Ausstellungen gezeigt, die u.a. Luther, die Reformation und deren Auswirkung, für die Reformatoren arbeitende Künstler oder die von dem neuen Gedankengut beeinflussten Fürsten zum Thema haben.

Ausstellungsbegleitende Veranstaltungen