Renaissance & Barock
Metallarbeiten,Glasmalerei

Raum 11

Baugebundene sowie bewegliche Gegenstände aus unedlem Metall vom 16. bis zum 18. Jahrhundert dokumentieren ausschnitthaft die Breite des metallverarbeitenden Handwerks vor der Industrialisierung. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde unter anderem den historischen Schlosser- und Schmiedearbeiten eine vorbildhafte Funktion für Handwerk und Industrie zugesprochen. Diese bildeten deshalb auch einen frühen Sammlungsschwerpunkt unseres Museums.

Schlösser und Beschläge waren Bestandteil der festen Ausstattung eines jeden Gebäudes. Wenn es das Repräsentationsbedürfnis des Besitzers erforderte, waren diese Stücke nicht nur funktional, sondern zugleich sehr prunkvoll in Material und Ausführung gestaltet.

Zum beweglichen Besitz aus Metall zählten Alltagsgerät für Haus, Küche und Keller und Gegenstände für den sakralen Bereich. Einen hohen Grad an Spezialisierung setzte die Herstellung von Präzisionswerkzeug, Uhren und Gewichten voraus. Das Anfertigen von Harnischen und Waffen gehörte zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Metallverarbeitung. Die Beliebtheit solcher Stücke als Sammelobjekte führte im 19. Jahrhundert zur Entstehung zahlreicher Kopien.

Zur festen Ausstattung von Profan- und Sakralbauten gehörten auch bemalte Glasfenster, die seit dem 15. Jahrhundert neben der Kirchenausstattung zunehmend auch für Wohnhäuser verwendet wurden.

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