Ständige Ausstellungen

Die Ständige Ausstellung umfasst drei Ausstellungsbereiche und lädt zu einer Reise durch 3000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte ein.

Schmuckkästchen Elias Geyer, Leipzig, zwischen 1590 und 1592 Silber, vergoldet, Perlmutt, Bergkristall

Antike bis Historismus


Der erste, den älteren Sammlungsteilen gewidmete Rundgang ist als gattungsübergreifende, kunst- und kulturhistorisch orientierte Inszenierung angelegt.
Zu den Höhepunkten des rund 2000 qm umfassenden Ausstellungsrundgangs zählen neben einer begehbaren Vitrine mit italienischen Majoliken der Renaissance drei historische Raumausstattungen.
Beziehungen zur sächsischen und zur Leipziger Geschichte spielen in allen drei Rundgängen eine besondere Rolle. So sind im ersten Rundgang unter vielen anderem Kunstwerke aus dem Leipziger Ratsschatz und aus dem der alten Ratsbibliothek angeschlossenen Kunst- und Raritätenkabinett zu sehen. Möbel aus führenden Leipziger Werkstätten, Keramiken, Porzellane, Gläser, Gold- und Silberschmiedearbeiten zeugen von der Meisterschaft sächsischer Künstler und Handwerker.

Ausstellungsgestaltung:
Detlef Lieffertz und Heinz-Jürgen Böhme, Leipzig

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Den Ausstellungsplan finden Sie hier.

Asiatische Kunst

Impulse für Europa

Zu den Glanzstücken dieses Ausstellungsbereiches zählt neben anderen zahlreichen seit Jahrzehnten nicht mehr zugänglichen Einzelobjekten ein kostbarer Schnitzlack-Stellschirm aus China.
Der rund 300 qm große Ausstellungsbereich mit Objekten der asiatischen Kunst auf der Galerie der Pfeilerhalle und in zwei angrenzenden Räumen stellt das Bindeglied zum dritten Rundgang der Ständigen Ausstellung dar.

Ausstellungsgestaltung:
Detlef Lieffertz und Heinz-Jürgen Böhme, Leipzig

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Jugendstil bis Gegenwart

 

Der dritte Rundgang erstreckt sich über zwei Etagen und vereint auf etwa 1.200 m² rund 2.000 Objekte von der Jahrhundertwende bis zur unmittelbaren Gegenwart.
Im Obergeschoss werden in chronologischer Abfolge ausgewählte Objekte des internationalen und deutschen Jugendstils, aus der Zeit des Art-Déco bis hin zu Bauhaus und Funktionalismus präsentiert. Im Erdgeschoss setzt sich der Rundgang mit ostdeutschem und internationalem Design nach 1945 fort. Am Ende des neuen Rundgangs wagt das Museum ein Experiment: An Stelle der klassischen Präsentation von Objekten steht die interaktive 360° -Rauminstallation "Sinneslandschaften".

Ausstellungsgestaltung:
Detlef Lieffertz und Heinz-Jürgen Böhme

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